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Teilnahmebedingungen 2018

An den Start gehen dürfen im Wettbewerb DESIGNTALENTE HANDWERK NRW

  1. Gesellen und Meister (unselbstständig) aus dem Handwerk,
  2. Selbstständige Handwerker, die in die Handwerksrolle eingetragen sind oder solche, die die Voraussetzungen für die Eintragung in die Handwerksrolle erfüllen.
  3. Studenten und Absolventen von Fachhochschulen für Design sowie von Gestaltungsakademien und Fachschulen des Handwerks, sofern sie mindestens die Gesellenprüfung in einem Beruf des gestaltenden Handwerks nachweisen können.

Die Bewerber müssen im Land Nordrhein-Westfalen ihren Wohnsitz haben oder dort arbeiten. Zum Anmeldeschluss dürfen sie nicht älter als 30 Jahre alt sein.

Falls diese Altersgrenze überschritten wurde, kann man sich trotzdem mit anderen Kreativen aus dem Handwerksdesign und Kunsthandwerk messen. Vielleicht kommt der Wettbewerb MANUFACTUM dann in Frage. (Hinweis: Beim Wettbewerb MANUFACTUM werden ab 2019 keine Arbeiten mehr angenommen werden, die im Rahmen der Ausbildung erstellt wurden.)

Die Themenbereiche

Wie beim Wettbewerb MANUFACTUM können sich DESIGNTALENTE nun in sechs Themenbereichen dem Wettbewerb stellen. Statt der bisher am Material orientierten Unterscheidung nach Werkbereichen, sind die Arbeiten nun in sechs thematisch weiter gefassten Bereichen einzureichen. Danach lassen sich beispielsweise Bestecke, Schalen und Vasen ebenso wie Teppiche oder Leuchten dem Themenbereich »Wohnen« zuordnen, bei den »Skulpturen« sind Objekte aus Stein, Holz, Glas oder Metall (seien es Stelen, Brunnen, Fensterbilder, Windspiele o. ä.) denkbar. Die Themenbereiche sind:

1. MÖBEL
2. SKULPTUREN
3. SCHMUCK
4. KLEIDUNG
5. MEDIEN
6. WOHNEN

Die einzelnen Preise sind mit je 3.000 Euro dotiert und nicht teilbar.

Anforderungen an die Wettbewerbsarbeiten

Jeder Teilnehmer kann bis zu drei Arbeiten einreichen. Diese müssen nach eigenen, thematisch frei gewählten Entwürfen gefertigt sein. Dabei kann es sich zum Beispiel auch um Gesellen- oder Meisterstücke handeln. Neben der technisch-werkgerechten und einwandfreien Ausführung kommt es im Wettbewerb besonders auf eine zeitgemäße und persönliche Formaussage an. Entscheidend für das Urteil der Jury ist die gestalterische Leistung und Aussage!

Die Arbeiten dürfen keine Nachbildungen fremder Arbeiten sein. Objekte, die bereits bei früheren Landeswettbewerben (Junges Handwerk, Landesausstellungen, MANUFACTUM, Die gute Form) ausgestellt oder prämiert wurden, dürfen nicht erneut eingereicht werden.

Der Wettbewerb zielt auf neue und innovative Entwicklungen und Arbeiten ab. Deshalb dürfen die eingereichten Arbeiten keine restaurierenden Elemente enthalten oder selbst Restaurierungen sein. Neue Materialien dürfen hingegen in allen Werkbereichen in Verbindung mit herkömmlichen Werkstoffen oder an deren Stelle verwendet werden.

Eine Arbeit kann aus mehreren Stücken bestehen, wenn diese nach ihrer Gestaltung und Zweckbestimmung eine Einheit bilden. Im Falle der Ablehnung auch nur eines Teils dieser Einheit wird die gesamte Arbeit nicht zum Wettbewerb zugelassen. Enthält eine Arbeit mehrere gleiche Teile (zum Beispiel Service), so müssen nicht alle Teile präsentiert werden.

Die Zuordnung der Arbeiten zu den vorgegebenen Themenbereichen nimmt jeder Teilnehmende selbst vor.

 

Die Preise: Es lohnt sich, zu gewinnen

Hier werden klare Signale gesetzt: In jedem Themenbereich gibt es nur einen Preis für die jeweils beste Wettbewerbsarbeit und der ist jeweils mit 3.000 Euro dotiert. In besonderen Fällen kann maximal ein Sonderpreis von der Jury vergeben werden.

Die Fachjury ist in begründeten Ausnahmefällen berechtigt, den von den Teilnehmenden zugeordneten Themenbereich einer Arbeit zu ändern, wenn hierdurch ein Preis vergeben wird.

Die Preise sind nicht aufteilbar auf mehrere Personen. Alle Preisträgerinnnen und Preisträger und die von der Jury zugelassenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Wettbewerbsausstellung, erhalten eine Urkunde des Westdeutschen Handwerkskammertages und des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW.

 

Marketing und Öffentlichkeitsarbeit für die Preisträger/innen und Aussteller/innen

Klappern gehört zum Handwerk, insbesondere für junge Kreative darf´s sicherlich ruhig etwas mehr sein.

Unmittelbar nach der Sitzung der Fachjury werden die zur Ausstellung zugelassenen Arbeiten mit einem Foto, dem Namen und dem Wohnort der Teilnehmerin bzw. des Teilnehmers auf der Webseite als NOMINIERTE bekanntgegeben.

Die Bekanntgabe der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgt erst am Tag der Preisverleihung und Ausstellungseröffnung.

Neben einer öffentlichkeitswirksamen Preisverleihung mit Wettbewerbsausstellung, zu der unter anderem die gesamte Medienwelt des Ausstellungsortes eingeladen ist, werden die relevanten Fachzeitschriften aus den verschiedenen Werkbereichen über den Wettbewerbsveranstalter mit Bild und Textmaterial zu den Preisträgern informiert. Die Kammern, aus deren Bezirk die Preisträger kommen, berichten ebenfalls in ihren Kammerzeitungen darüber.

Die Publikation zum Wettbewerb dient jeder Preisträgerin und Ausstellungsteilnehmerin bzw. jedem Preisträger und Ausstellungsteilnehmer zur eigenen Marketingarbeit. Jeder erhält nach dem Wettbewerb 2 Exemplare.

Auf der Wettbewerbswebseite sind die Arbeiten der Preisträgerinnen und Ausstellungsteilnehmerinnen bzw. der Preisträger und Ausstellungsteilnehmer sowohl für Suchmaschinen als auch für Interessierte jederzeit zugänglich. Wenn bereits eine eigene Website existiert, verlinken wir gerne.

Anmeldung und Einsendung der Wettbewerbsarbeiten per Foto

Die Anmeldung bzw. Vormerkung zum Wettbewerb DesignTalente Handwerk NRW erfolgt über ein PDF-Formular, das unter »Anmeldung/Vormerkung« als Download zu Verfügung steht.

Für die Bewerbung relevant sind ebenfalls

  1. die Angabe der verwendeten Materialien,
  2. die Maße,
  3. das Herstellungsdatum sowie
  4. die Zuordnung zu einem Themenbereich.

Die Jury benötigt zudem Fotos mit mehreren Ansichten Ihres Wettbewerbsobjektes, damit sie sich ein komplettes Bild aus allen Blickwinkeln machen kann. Außerdem fügen Sie bitte Detailaufnahmen von wichtigen Verbindungen oder konstruktiven Elementen hinzu, damit die Qualität oder der innovative Ansatz Ihres Objektes für die Jury ebenfalls klar ersichtlich wird. Insgesamt sollten Sie jedoch nicht mehr als 5 Fotos je Wettbewerbsobjekt einreichen. Fotos Ihres Bewerbungsobjektes senden Sie uns per Mail oder CD-ROM bis zum Anmeldeschluss ausschließlich als JPG-Datei (DIN A4, 300 dpi) zu.

Nur das komplette Anmeldepaket aus vollständig ausgefüllter Anmeldung und Fotos berechtigt zur Teilnahme am Wettbewerb!

Der nächste Wettbewerb wird 2018 durchgeführt.

Vormerkung

Falls Sie sich noch nicht ganz sicher sind, ob Sie sich verbindlich für den Wettbewerb anmelden wollen, können Sie sich auch zur Teilname vormerken. Weitere Informationen zum Anmelde- und Vormerkungs-Verfahren unter »Anmeldung/Vormerkung«.

Ansprechpartner

Alle Unterlagen oder Nachfragen richten Sie bitte an:

Westdeutscher Handwerkskammertag
Rechtsanwalt Harald Bex
Volmerswerther Straße 79
40221 Düsseldorf

Telefon (02 11) 30 07-765
Fax: (02 11) 30 07-900
E-Mail: designtalente@whkt.de 

 

Juryverfahren

Welche Objekte für die Wettbewerbsausstellung und für die Findung der Preisträger zugelassen werden, entscheidet eine in Abstimmung mit dem Wirtschaftsministerium NRW bestellte Jury. Sie setzt sich aus sieben anerkannten Persönlichkeiten der verschiedenen Werkbereiche zusammen.

Die Zuordnung der Arbeiten zu den vorgegebenen Themenbereichen erfolgt durch die Teilnehmenden selbst. Nur in begründeten Ausnahmefällen ist die Jury berechtig, die von den Teilnehmenden vorgegebene Zuordnung zu ändern, wenn durch die veränderte Zuordnung ein Preis vergeben wird.

Die Fachjury entscheidet in einem Auswahlverfahren endgültig und mit einfacher Stimmenmehrheit. Die Entscheidungen sind unanfechtbar und der Rechtweg ist ausgeschlossen.

Nach dem Juryverfahren werden die zur Ausstellung zugelassenen Arbeiten mit einem Foto sowie dem Namen und Wohnort der Teilnehmerin bzw. des Teilnehmers auf der Wettbewerbswebseite als NOMINIERTE bekanntgegeben.

Die Bekanntgabe der Preisträgerinnen bzw. Preisträger erfolgt erst am Tag der Preisverleihung und Ausstellungseröffnung.

 

Anlieferung, Preisverleihung und Abholung der ausgewählten Objekte

Für die Erstellung der Wettbewerbspublikation und die nachfolgende Preisverleihung und Ausstellung muss jeder ausgewählte Wettbewerbsteilnehmer seine Arbeit selbst anliefern. Die Wettbewerbsarbeiten sind grundsätzlich im Original einzureichen.

Jede nominierte Wettbewerbsteilnehmerin bzw. jeder nominierte Wettbewerbsteilnehmer muss am Tag der Preisverleihung und Ausstellungseröffnung persönlich anwesend sein, es sei denn, es liegen zwingende, nicht von dem Teilnehmenden zu vertretende Gründe vor. In diesem Fall hat die Teilnehmerin bzw. der Teilnehmer dem Veranstalter einen Vertreter zu benennen, der am Tag der Preisverleihung und Ausstellungseröffnung anwesend sein wird.

Über die genauen Termine der Anlieferung und Abholung, den Ort sowie den Ansprechpartner werden alle zugelassenen Teilnehmer schriftlich informiert.

Vor Ort werden die angelieferten Arbeiten auf Übereinstimmung mit den eingereichten Fotos geprüft. Die Veranstalter behalten sich vor, bei gravierenden Abweichungen zwischen den eingereichten Abbildungen und dem Original gegebenenfalls die Exponate nicht zur Ausstellung zuzulassen.

Die Organisation und die Kosten des An- und Abtransports der eigenen Wettbewerbsarbeiten, einschließlich Transportversicherung, trägt jeder zur Ausstellung zugelassene Teilnehmer und jeder Preisträger selbst.

Alle Kosten, die am Ort der Aufnahmen für die Publikation sowie der Ausstellung und Preisverleihung entstehen (Versicherungen, Transport und Ausstellung), übernimmt der Veranstalter.

Die Exponate der ausgewählten Bewerber müssen bis zum Ende der Ausstellung in dieser verbleiben. Die Veranstalter weisen ausdrücklich darauf hin, dass nicht abgeholte Arbeiten 7 Werktage nach Ende der Ausstellung jeglichen Versicherungsschutz verlieren.

Datenschutz

Durch die Teilnahme am Wettbewerb DESIGNTALENTE HANDWERK NRW erklärt sich der Teilnehmer damit einverstanden, dass der Westdeutsche Handwerkskammertag (WHKT) die dazu erforderlichen Daten für den Zeitraum des Wettbewerbes und darüber hinaus speichert. Es steht dem Teilnehmer jederzeit frei, per Widerruf die Einwilligung aufzuheben und somit von der Teilnahme zurückzutreten.

Erhobene Daten werden vom Westdeutschen Handwerkskammertag und den Handwerkskammern in NRW zu Marketing- und Werbezwecken genutzt.

Der WHKT weist darauf hin, dass sämtliche personenbezogene Daten der Teilnehmer Dritten nicht zugänglich gemacht werden.

Die Gewinner und Ausstellungsberechtigten sind mit der Veröffentlichung ihres Namens und Wohnortes, der Ablichtung ihrer Person und der Wettbewerbsarbeit einverstanden.