
Preisträgerin
Mika Meinck
Bad Kissingen; Arbeitsort: Ratingen | Gesellin im Goldschmiedehandwerk
Knoten.
Modulares Schmucksystem aus Silber und Edelstahl | Grundidee: Verbindung durch den Kreuzknoten | Fertigung unter Einsatz von 3D-Konstruktion, Feinguss, Lasertechnik, Lötung | Bajonettverschluss | alle Einzelteile miteinander kompatibel
Maße: 15 × 3 cm (zehnmal); 30 × 3 cm (dreimal);
45 × 3 cm (dreimal); 20 × 3 cm (achtmal)
Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Knoten als kulturhistorisches, technisches und gestalterisches Phänomen.
Die multidisziplinäre Methodik der Arbeit macht es möglich den Knoten nicht nur als technisches Hilfsmittel zu betrachten, sondern als universelles Strukturmodell, das funktionale, symbolische und soziale Dimensionen in sich vereint.
Durch die Aufarbeitung von Theorie, Experiment und Gestaltung entsteht ein transdisziplinärer Zugang, der den Knoten auf verschiedenen Ebenen als Prinzip erfahrbar macht.
Es entsteht ein Baukastensystem, aus dem verschiedenste Schmuckstücke zusammengesetzt werden können, wobei alle Einzelteile miteinander kompatibel sind, inspiriert vom funktionalen und formalen Grundsatz des Kreuzknoten.
